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    Spam-Filter

    Ansprechpartner

    Fabian Kammann
    Webmaster

    Mobil: 0151 - 57482003
    E-Mail: webmaster[at]drk-nordkirchen.de

    Spam-Mails gehören zu den nervigsten Aspekten des Internets. Der schnellste und offensichtlichste Umgang mit Spam, der im Posteingang landet, wäre, diesen direkt zu löschen. Warum dies nicht zu weniger Spam im Postfach führt und wie man mit Spam umgegen sollte, erkläre ich hier. 

    Der Spam-Filter filtert eingehende E-Mails, bevor sie in Postfächern abgelegt werden. Weiterleitungen filtern keine E-Mails, sondern leiten jede E-Mail weiter. Zeigt eine Weiterleitung auf ein Postfach, kümmert sich das Postfach um das Filtern von Spam.

    Damit der Spam-Filter auch vernünfig funktioniert, muss er erst für jedes Postfach ein wenig trainiert werden. Das liegt daran, dass er anfangs noch nicht weiß, was Spam ist und was nicht. Wir können bzw. wollen das nicht "für alle Rotkreuzler:innen gleich" machen, denn die Auffassungen, was Spam ist, gehen doch weit auseinander - vom Thema Datenschutz einmal abgesehen, denn theoretisch könnte man über den Spam-Filter auch etwas über die E-Mails fremder Postfächer lernen.

    • Spam-Filter trainieren

      Standard-Spam-Filter

      Verschiebe Spam-E-Mails in den Ordner "Spam" (weitere Order-Namen, die der Spam-Filter zum Training verwendet sind "Junk" und "Junk-E-Mail") und falsch erkannten Spam aus diesem Ordner heraus. Der Spam-Filter lernt durch das Verschieben automatisch, welche E-Mails Spam sind, und welche nicht, und verbessert so die Genauigkeit der Erkennung.

      Der Spam-Filter hat eine Lernkurve, er wird also bei den ersten E-Mails noch nicht so gut entscheiden und dies anhand des Anlernens durch den Benutzer verbessern. Ein "Globales Lernen" (also ein Austausch der Lern-Daten zwischen Rotkreuzler:innen) kann es nicht geben, da der/die eine E-Mails von Anbieter X als Spam markieren wird, während andere Rotkreuzler:innen diese E-Mails bekommen möchten. Obwohl es in der Theorie eine Abgrenzung zwischen Spam und Nicht-Spam gibt, verwischt diese in der Praxis zu sehr.

      Spam-Filter von E-Mail-Programmen

      Die E-Mail-Programme Outlook und Thunderbird haben client-seitige (also im Programm eingebaute, auf dem Computer ausgeführte) Spam-Filter, welche für einen reibungslosen Ablauf angepasst werden müssen, um mit unserem Spam-Filter zusammenzuspielen. Dazu sind folgende Einstellungen nötig:

      In Thunderbird müssen in den Konto-Einstellungen zwei Anpassungen vorgenommen werden: das "vertrauenswürdige Spam-Programm" und der Ordner, in welchen die Spam-Mails verschoben werden müssen:

      In Outlook hat das Markieren von "Junk-E-Mail" keinen Einfluss auf den serverseitigen Spam-Filter, weil Outlook die E-Mails in den falschen Ordner verschiebt. Da es nicht möglich ist, den Ordner in Outlook anzupassen, ist nur ein Workaround möglich: lege einen Quickstep an, mit welchem Du die E-Mails in den "Spam"-Ordner verschiebst und schalte die Junk-Mail-Funktion von Outlook aus:

    • NEU: Greylisting

      Neuer Spam-Filter: Greylisting

      Aufgrund der vielen Spam-E-mails wurde für alle Postfächer ein zusätzliche Spam-Filter aktiviert:
      Greylisting durchbricht das Grundprinzip der E-Mail-Spammer. Das lautet nämlich: In möglichst kurzer Zeit so viele Massennachrichten an so viele Empfänger wie möglich verschicken. Kommt es zu Übertragungsfehlern, unternimmt der Spammer in der Regel keinen zweiten oder dritten Versuch, nur um einen einzigen Empfänger zusätzlich zu erreichen. Und genau solche Übertragungsfehler sind für das Greylisting der Schlüssel.

      Mailserver nicht erreichbar – der Trick dahinter

      Im Endeffekt bedient sich die Graue Liste also eines Tricks. Es meldet dem Absender der Nachricht einfach zurück, dass der Mailserver momentan nicht verfügbar sei („Mailserver temporary not available“ bzw. 400er-Fehler). Befindet sich am anderen Ende der Leitung kein Spammer, sondern ein „richtiger“ (guter) Mailserver, erkennt dieser den Fehlercode und versucht nach einer kurzen Zeit, die Nachricht erneut zuzustellen (gilt übrigens auch für Newsletter). Das wiederum erkennt die Greylisting-Software, die nun sicher sein kann, dass es sich um einen realen Mailserver handelt und die Nachricht entsprechend durchlässt.

    Häufig gestellte Fragen

    • Früher war der Spam-Filter besser. Warum?

      Wir sind mit unserer Homepage und unseren E-Mail Postfächern Anfang 2022 zu einem anderen Anbieter umgezogen. Beim alten Anbieter konnte der Spam-Filter über viele Jahre lang lernen, was Spam ist und was nicht. Der Spam-Filter des aktuellen Anbieters hatte erst ein paar Monate Zeit zu lernen. Der Spam-Filter hat eine Lernkurve, er wird also bei den ersten E-Mails noch nicht so gut entscheiden und dies anhand des Anlernens durch den Benutzer verbessern.

    • Warum wurde der Spam-Filter vom alten Anbieter nicht übernommen?

      Die Anbieter nutzen unterschiedliche Spam-Filter, welche untereinander nicht kommunizieren oder Daten austauschen können. Derhalb war es technisch nicht möglich, den alten Spam-Filter zu übernhemen. 

    • Wie erkenne ich eine Spam-Mail?

      Spammer setzen häufig falsche Betreffzeilen wie "Re: Ihre Anmeldung" oder "Klassentreffen" und gefälschte Absender-Adressen ein. Sie geben sich als Freunde, Arbeitskollegen oder seriöse Unternehmen aus, um beim Empfänger einen persönlichen Bezug herzustellen und ihn dazu zu veranlassen, die Mail zu öffnen. Die Dateianhänge in den Spam-Mails tragen häufig die Endungen .exe, .com, .pif oder .scr. Außerdem bekommen unsere Funktionspostfächer viel unerwünschten Spam von Anbietern, die Medizinprodukte oder Ausstattung für Kindertagesstätten verkaufen möchten. 

    • Wie verhalte ich mich, wenn ich eine Spam-Mail erhalte habe?

      Spam-E-Mails sollten niemals geöffnet und unverzüglich in den Spam-Ordner verschoben werden. Du solltest die Vorschau-Funktion deines E-Mail-Programms deaktiveren und vor dem Öffnen einer E-Mail die Betreffzeile und den Absender der Mail kontrollieren. Das automatische Herunterladen von Bildern und E-Mails sollte ausgestellt sein. 

      Dateianhänge unbekannter Absender sollten in keinem Fall geöffnet werden. Mails, die zum Anklicken der Links auffordern, sollten ignoriert werden. Das gilt auch für den Fall der Abbestellung weiterer unaufgeforderter (Werbe-)Mails. Wer auf Spam-Mails antwortet oder die dort angegebenen Links anklickt, riskiert den Erhalt zahlloser weiterer Werbesendungen.

    • Ich bin mir nicht sicher, ob ich eine normale- oder eine Spam-Mail zugeschickt bekommen habe. Was nun?

      Für diesen Fall kannst Du die E-Mail direkt an spam[at]drk-nordkirchen.de weiterleiten. Ich werde die E-Mail und eventuelle Anhänge dann in einer gesicherten Umgebung überprüfen und mich bei Dir mit dem Ergebnis melden.